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Spionage: Ich wurde ausgewiesen aus Ägypten
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Alexander




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Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 27.04.2014, 08:15    Titel:

Lieber Nagi,

nagi hat Folgendes geschrieben:
ich kann nicht aufhören zu lachen mannn. Ich glaube, sie haben dich nicht wirklich für Spion, sondern für Spinner gehalten!!! Very Happy Very Happy


Na ja, beide Wörter beginnen mit dem gleichen Buchstaben Very Happy Very Happy

Ich nehme es jetzt erst einmal so wie es ist, schreibe trotzdem gelegentlich die ägyptische Botschaft an. Vieleicht hilft es.

Einen entspannten Sonntag wünscht

Alexander
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Aegypten Urlauber







Verfasst am:     Titel: Urlaubsangebote

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maherba




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Wohnort: mal hier - mal da

BeitragVerfasst am: 27.04.2014, 20:37    Titel:

nagi hat Folgendes geschrieben:
... ich kann nicht aufhören zu lachen mannn. Ich glaube, sie haben dich nicht wirklich für Spion, sondern für Spinner gehalten!!!


Ich kanns nicht fassen was du hier von dir gibst nagi Shocked , sollten die ägyptischen Sicherheitsbehörden wirklich so dumm sein????
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Ganz liebe Grüße

und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist!
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nagi




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Beiträge: 1878

BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 00:17    Titel:

Zitat:
Ich kanns nicht fassen was du hier von dir gibst nagi


wieso kannst es nicht fassen maherba. Es ist doch besser so. Das weiß Alexander auch.

Zitat:
sollten die ägyptischen Sicherheitsbehörden wirklich so dumm sein????


Die ägyptischen Sicherheitsbehörden haben richtig gehandelt. Das weiß das deutsche Konsulat auch. Das weiß auch Alexander, frage ihn.... Hallooooooo

So, ich lasse es lieber so stehen. Alexander weiß es auch. Lese bitte die Antworten genauer und richtig durch. Ende von meiner Seite.

Gruß
Nagi
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wir konzentrieren uns auf gemeinsamkeiten, und entschuldigen uns gegenseitig für verschiedenheiten. Nagi. www.kairo-in.de
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Krystyna




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Beiträge: 131
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 12:31    Titel:

Ich kann es nicht fassen was Alexander in Kairo erlebt hat. Ich kann auch nicht fassen was Nagi da von sich gibt.
Ganz objektiv gesehen... Ägypten wird zum Polizeistaat. Haben sie von den Russen gut gelernt!
Noch dazu die Verherrlichung Hitlers, sagt mir, dass die ägyptische Geheimpolizei nicht mit Klugheit gesegnet sein kann.
Hoch lebe die ägyptische Demokratie! Und dafür sind so viele Menschen in den letzten Jahren gestorben?
Ich bin ziemlich schockiert über den Bericht von Alexander, obwohl ich dazu sagen muss: In so einem Land und in solchen Zeiten muss man einfach sehr vorsichtig sein. Vor allem wäre klug gewesen sich gut zu informieren. Doch Ägypten als Reiseland war jahrelang ziemlich unkompliziert und das wird sich auch Alexander gedacht haben.
Für mich steht fest: Unter solchen Umständen brauch man sich nicht zu wundern, dass die Touristen wegbleiben und die treuen Ägypten Urlauber vergrault man auch noch.
Nagi meint: take it easy... ja aber nur in meinem eigenen Land!
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Littleburni




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BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 14:07    Titel:

Krystyna hat Folgendes geschrieben:
Unter solchen Umständen brauch man sich nicht zu wundern, dass die Touristen wegbleiben und die treuen Ägypten Urlauber vergrault man auch noch.


Die treuen Ägypten Urlauber fotografieren keine Brücken neben Polizeistationen und tragen dabei Satellitentelefone und GPS-Sender mit sich herum Shocked

Vielleicht sollte der Alexander nächstes mal noch Zündkapseln, Patronen oder ähnliches in der Tasche mit sich herum tragen, um die Angelegenheit noch interessanter zu machen.

Sind wir mal alle froh, dass er so gut behandelt wurde und wieder Zuhause ist. Wenn er an die falschen geraten wäre, hätte er ja auch ein für alle mal einfach im großen weiten Ägypten verschwinden können...

Bei dieser Art von Abenteuerlust empfehle ich einen Urlaub im Jemen. Afghanistan soll auch sehr spannend sein...

Das viele Ägypter Hitler verehren ist übrigens ein alter Hut. Und (sorry) auch verständlich bei dem Hass im Volk gegen Israel.
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Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind (Kurt Tucholsky)
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Krystyna




Anmeldedatum: 27.06.2012
Beiträge: 131
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 15:32    Titel:

Ja da ist was wahres dran, aber muss mir als Touri das sofort auffallen, dass in der Nähe eine Polizeigebäude ist? Ja klar, in Kairo mit Satellitentelefon und GPS unterwegs zu sein ist schon etwas strange. Man muss zugeben, da hat Alexander wohl viel Glück gehabt.
Das Ganze erinnert mich an die ehemalige DDR, dort ging es ähnlich zu.
Ich war naiv genug zu glauben, Ägypten wäre politisch schon etwas offener und nicht ganz so verbohrt. Das war vielleicht im Ansatz mal anders aber es scheint sich wieder zu ändern.
Was die Verehrung Hitlers betrifft... das stößt mich nur ab und solche Äußerungen der Ägypter, ausgesprochen in meiner Gegenwart, habe ich nie geduldet. Hass auf Israel hin oder her! So was ist einfach nur dumm!
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siddi




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Beiträge: 112
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 16:54    Titel: Alexsander , hast Du! , ein super Gedächtnis?

Du solltes Krimi-Autor werden.
Es ist doch bekannt, das in allen Länder das fotogefieren von Militär- und anderen Objekten der Sicherheit verboten sind. Du solltest eigentlich als Urlauber die Gesetze der Länder kennen oder dich vorher informieren.
Stell dir einmal vor, mit deiner Ausrüstung in Deutschland beobachtet zu werden, wenn du das Kanzleramt oder den BND ablichtest.
Mit der Inhaftierungsschilderung kann ich nichts anfangen. Du solltes lieber darüber schreiben, was du als verbotenes gemacht hast und andere warnen. Deine Deteils sind nie und nimmer nachweisbar, also was soll dieser Bericht!!!
Wenn, dass einer der Sicherheit liest, war es deine letzte Ägyptenreise.
So naiv, kann man eigentlich nicht sein.
Ich würde mich über deine Beweggründe, mit einer Antwort freuen.

siddi
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Milli




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Beiträge: 183

BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 17:15    Titel:

Siddi,

schau dir mal Alexanders Homepage an. Maherba hat Link gesetzt.
Alexander ist ein Mann, der Länder anders besucht als normale Touristen u. der auch schon sehr oft in Ägypten war und u.A. auch dort seine körperlichen u. mentalen Eigenschaften heraus fordert. Tagelange Märsche alleine durch die Wüste usw.
Alexander ist auch kein Jüngling mehr, dem man Unwissenheit. Leichtsinn, Dummheit oder sonstiges vorwerfen könnte. Höchstens, dass er an sowas nicht gedacht hat. Man rechnet doch nicht mit sowas, zumal Ägypten um ausländische Besucher buhlt.
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siddi




Anmeldedatum: 09.12.2013
Beiträge: 112
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 18:26    Titel: Hallo Milli, Spionage hin und her.

ich bin etwas überrascht. So schnell hatte ich keine Reaktion erwartet.
Alexander hin und her, mit soviel Erfahrung ist es um so schlimmer. Ich würde nie eine Moschee, in kurzen Hosen und Schuhen betreten odere nicht gewünschte Aktivitäen durchführen. ( einmal nachdenken was alles gemeint ist)
Bei seiner Erfahrung würde er doch nicht ohne Wasser und Verpflegung in die Wüste gehen. Aber ohne nachdenken mit nicht erlaubter Technik das Land zu bereisen.
Nur gut, dass er nicht in der Ukraine unterwegs war. So wie die Reporterin die nur eine Strassensperre fotografiert hat.
Also lieber einmal weniger fotogarfieren und einmal mehr nachdenken.
Nun zu den Problem "Hitler"
Hitler, war für die ganze Welt schlimm. Da alle Araber die Juden als ihr Feindbild sehen, ist es bis jetzt nicht ausgeräumt. ( war schon 1964 in Syrien so und später in Alamain und El Fanara am Suezkanal so. Man muss es nicht akzeptieren, aber man kann es nicht einfach unter den Tisch kehren. Denkt an unsere und die israelische Politik.
Wir sollten uns als Urlauber stets an die Sitten, Gebräuche und Regeln der Länder halten und keine Vorschriften, nach unseren Vorstellungen verbreiten wollen.
Jeder Mensch ist seines eigenes Glückes Schmied.
siddi
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Alexander




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Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 19:43    Titel:

Hallo Siddi,

ich wundere mich manchmal über die Heftigkeit, wie über andere Menschen geurteilt wird, ohne sie und ihre Beweggründe zu kennen.

Wie Milli schon schreibt, und dafür herzlichen Dank, dass du für mich hier gesprochen hast, bereise ich Länder nicht wie es die meisten Menschen tun. Die Eindrücke sind entsprechend intensiver und nachhaltiger, als wenn ich „nur“ in Hurghada am Strand liege. Jeden sollte es selbst überlassen bleiben, wie er ein Land bereist und dies erlaube auch ich für mich in Anspruch nehmen zu dürfen.


Siddi hat Folgendes geschrieben:
Du solltes Krimi-Autor werden.

Danke für das Kompliment, wenn es vermutlich auch nicht so gedacht war. Der Bericht war nicht dazu gedacht, den Pulitzer Preis zu gewinnen, sondern darüber zu informieren, wie der Vorfall abgelaufen ist. Besonders für den Fall, dass andere in die gleiche Situation geraten. Auch wenn du diesen Bericht sarkastisch beurteilst hättest du ihn vielleicht besser lesen sollen. Dann hätten sich einige deiner Fragen schon im Ansatz geklärt.

Siddi hat Folgendes geschrieben:
Aber ohne nachdenken mit nicht erlaubter Technik das Land zu bereisen.

Das ist z.B. völliger Unsinn. Sowohl Kamera, GPS und Satellitentelefon sind erlaubt. In einigen Gegenden Ägyptens (Wüste) ist das Satellitentelefon sogar vorgeschrieben. Anscheinend verwechselst du Unwissenheit evtl. gepaart mit Paranoia von Sicherheitsbehörden mit den regulär gültigen Vorschriften.


Siddi hat Folgendes geschrieben:
Es ist doch bekannt, das in allen Länder das fotogefieren von Militär- und anderen Objekten der Sicherheit verboten sind. Du solltest eigentlich als Urlauber die Gesetze der Länder kennen oder dich vorher informieren.


In diesem Falle ging es um das Fotografieren einer Polizeieinrichtung. Es bestand der Verdacht, dass ich diese fotografiert habe. Die Polizei (1. Kontrolle) überprüfte meine Bilder entsprechend und musste eingestehen, dass sie sich getäuscht hatten. Daher ließen sie mich auch wieder laufen.

Für mich war von meinem Standort aus nicht einmal ersichtlich, dass es hier eine Polizeieinrichtung gibt. Schau mal. Siehst du hier auf dem Bild irgendetwas, was aussieht, als hätte es mit Polizei zu tun? Um dieses Foto ging es nämlich.



Die nächste Kontrolle, dabei handelte es sich um eine andere Polizeieinheit, hatte das gleiche Problem. Ich hätte diese Polizeieinrichtung fotografiert. Was glaubst du, warum sie meine Bilder 50-mal hin und her gespult haben? Weil sie anscheinend nichts gefunden haben. Dann musste irgendetwas anderes herhalten.

Siddi hat Folgendes geschrieben:
Du solltes lieber darüber schreiben, was du als verbotenes gemacht hast und andere warnen. Deine Deteils sind nie und nimmer nachweisbar, also was soll dieser Bericht!!!

Ich lege keinen Wert darauf, ob du meine Details nachweisen kannst oder nicht. Das sind die Fakten, die du glauben magst oder nicht. Ich wiederhole mich nochmals. Lese meinen Bericht, dann weißt du, was „verbotenes“ getan wurde.


Siddi hat Folgendes geschrieben:
Wenn, dass einer der Sicherheit liest, war es deine letzte Ägyptenreise.
So naiv, kann man eigentlich nicht sein.

Auch hier wiederhole ich mich noch mal. Hättest du meinen Bericht genau gelesen, dann hättest du den Passus nicht übersehen, dass es für mich kein Zurück nach Ägypten gibt.

Ich bin gerne bereit, über meine Erfahrung und evtl. gemachte Fehler zu diskutieren und sie ggfs. auch einzusehen. Ich habe aber ein Problem damit, wenn mit haltlosem Halbwissen argumentiert wird. Das sollte nicht die Basis einer Diskussion sein.

Grüsse
Alexander
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maherba




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BeitragVerfasst am: 28.04.2014, 19:52    Titel:

siddi hat Folgendes geschrieben:
Aber ohne nachdenken mit nicht erlaubter Technik das Land zu bereisen.


Welche verbotene Technik meinst du? Etwas das Satelitentelefon mit GPS? Es war in Ägypten verboten, später erlaubt (wurde später, so erzählt man, aus irgendwelchen Gründen wieder etwas eingeschnänkt) ist aber in einigen Gegenden des Landes sogar Pflicht.

Was denn nun?? Zudem haben sehr viele Ägypter es durch die neue Technik selbst.

siddi hat Folgendes geschrieben:
Wir sollten uns als Urlauber stets an die Sitten, Gebräuche und Regeln der Länder halten ....


Erklär mir als Oma, dass bitte mal näher. Denn ich finde nichts wirkliches. ... Alexander bereist das Land seit vielen Jahren.

Zum anderen denke ich auch, dass man sich als Gastgeber an seine Gäste, die das Land ja so dringend nötig hat - annähern muss und nicht die Willkür walten darf.

Zu einem Gewissen möchtegern Weltherrscher in Deutschen Landen sag ich lieber nichts, in diesem Hinsicht haben m. E. viele Ägypter den Schuß nicht gehört. ...

PS: Irgend jemand schreibt hier immer: Ägypten und Kairo sind sicher, man kann überall hin, kommt her, alle Ägypter lieben euch. .... Rolling Eyes
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Ganz liebe Grüße

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Krystyna




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BeitragVerfasst am: 29.04.2014, 13:59    Titel:

Ja was "siddi" da verfasst hat ist im Allgemeinen richtig aber hier im Fall Alexander doch etwas anders zu sehen, da er nicht als Ägypten unerfahrener Tourist gereist ist. Ich möchte mir nicht erlauben über die Person "siddi" ein Urteil zu fällen, höchstens über die allgemeine Sachlage. Ich bin schon der Meinung, dass viele unglückliche Umstände im Fall "Alexander" gespielt haben. Siddi sollte sich auch besser informieren und nicht so pauschal urteilen. Alexander traue ich schon zu, dass er Ägypten recht gut kennt. Das Eine hat er vielleicht nicht bedacht... das Ägypten was wir kennen und lieben, ist nicht mehr ganz so herzlich. Plötzlich sind Feindbilder entstanden die früher nicht relevant waren. Man demonstriert jetzt die Macht der Uniformen. Mag sein, dass es viele Gründe dafür gibt doch wie will man die Touristen ins Land holen, wenn man weder ihre Sicherheit noch eine Gastfreundschaft garantieren kann?
Man ist nervös... die Wahlen stehen ins Haus, Terror gegen die Polizei kommt immer wieder vor. Ich kann verstehen, dass jetzt die Nervosität zunimmt, doch wird wieder ein hoher Offizier gewählt... was hat sich dann geändert? Vielleicht so viel, dass die Freiheiten die Mubarak mit Augenzwinkern zugelassen hat, plötzlich vorbei sind und die Liebhaber Ägyptens dann auch immer weniger werden.
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Littleburni




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BeitragVerfasst am: 29.04.2014, 14:57    Titel:

Krystyna hat Folgendes geschrieben:
Das Eine hat er vielleicht nicht bedacht... das Ägypten was wir kennen und lieben, ist nicht mehr ganz so herzlich.


Ja, wir wollen es nicht wahr haben, aber das alte Ägypten existiert nicht mehr. Das hat positive Seiten und negative. Wir können uns damit arrangieren, tolerant sein, Nachsicht üben, Verständnis zeigen oder woanders unseren schwer verdienten Urlaub verbringen... Ich für meinen Teil bleibe Ägypten (noch) treu...

By the way: Das dieses Geschichte ausgerechnet den weltoffenen Globetrotter Alexander trifft, ist nun wirklich unglücklich. Aber woher soll der kleine Geheimdienstler das wissen, der sich profilieren möchte um aufzusteigen und seine Familie besser zu versorgen...das hätte mich auch treffen können, wenn ich wieder irgendwo Fotos gemacht hätte, wo sonst eigentlich kein oder kaum ein Tourist hingeht...
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maherba




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BeitragVerfasst am: 29.04.2014, 16:03    Titel:

Da man in diesem Forum Beiträge nicht in Unterthemen verschieben kann, kopiere ich den Text von nagi Themengerecht hier rein und bitte um Verständnis


von nagi: Verfasst am: 29.04.2014, 16:21 Titel: an alexander mit freundlichen grüßen

Ein Thema, dass nur aus 2 Beiträgen bestehen soll.

Lieber Alexander!

An einer anderen Stelle hast du folgendes geschrieben:

Zitat:
Ich bin gerne bereit, über meine Erfahrung und evtl. gemachte Fehler zu diskutieren und sie ggfs. auch einzusehen. Ich habe aber ein Problem damit, wenn mit haltlosem Halbwissen argumentiert wird. Das sollte nicht die Basis einer Diskussion sein.
Grüsse
Alexander


Ich gestehe, du warst immer ehrlich mit den Antworten, und bedanke mich herzlich dafür. So bitte, ich habe einpaar Fragen:

Im Vorfeld deiner Reise hattest du nur eines im Sinn, und zwar ein spannender Bericht in deinem Forum zu schreiben. Für diesen Bericht wärst du bereit sogar über deine eigene Leiche zu gehen, sodass du dich in höchster Gefahr begeben hast. Du hast dich sowohl materiell als auch seelisch und mit allem möglichen Gerät darauf vorbreitet. Du wolltest nicht wirklich nach Kairo, sondern über das Geschehen in Kairo schreiben. Nicht das Geschehen in Kairo erleben und mitmachen, sondern nur darüber berichten war dein Hauptanliegen. Wie willst du dein Verhalten nennen? Berichtschreiber etwa. Der Bericht hätte auch unbedingt negative ausfallen sollen. Ich weiß nicht warum?

Mit der negativen Einstellung zum politischen Geschen in Ägypten hast du die Reise angetreten. Lediglich mit einem Touristenvisum ins Land gekommen hast du als Journalist fungiert, als Fotograf einer Zeitung und als Korrespondent eines Fernsehsenders getan. Du hast Leute Interviewt, andere befragt und alles fotografiert was dir vor der Linse kam. Darauf hast du eigentlich kein Recht als Tourist. Weißt du was bedeutet "Tourist" mit Touristenvisum.

Du hast alle Reisevorschriften des Gastlandes sowie alle Reisehinweise des deutschen auswärtigen Amts missachtet und mit den Fußengetreten. Du hast deine Verhaftung gerade provoziert, und die Geduld der ägyptischen Sicherheitsbehörden weit wie möglich strapaziert. Das weil nach allem was du in der Stadt getan hast, schenkte dir keiner eine Achtung. So wäre dein späterer Bericht langweilig. Es war dir ganz klar, dass du auf der Autobahnbrücke auch ohne Fotografien verhaftet werden kannst. Nur so kommt eine spannende Geschichte zusammen.

In deinem Bericht schreibst du folgendes:
Zitat:
Ich wurde von der Geheimpolizei wegen Spionage festgenommen, mehrer Stunden vernommen und dann zur Abschiebung in Abschiebehaft verbracht


Dagegen sagte der Hotelangestellte, dass du eine ganze Nacht außer Haus verbracht hast. Davon ist aber in deinem Bericht keine Rede!!!
Weiter berichtet der Hotelangestellte, dass du an der Zitadelle festgenommen warst, nicht da wo du geschrieben hast. Er hat mir das genaue Polizeirevier genannt, in dem du festgehalten warst. Es liegt tatsächlich an der Zitadelle direkt neben dem Sultan Hassan Moschee.

Dort im Polieirevier schilderten die Beamten ganz andere Gründe für die Festnahme als die, die du hier ausgeführt hast. Die Festnahme erfolgte nur zu deinem Schutz und nach Absprache mit der deutschen Botschaft in Kairo. Du hast gegen alle möglichen Vorschriften verstoßen und dich wie ein Landstreicher verhalten. Die Abweisung aus Ägypten erfolgte nach vorheriger Absprache mit dem deutschen Konsulat. Die Deutschen wollten, dass du ausgeflogen wirst, da du durch dein leichtsinniges, fahrläßiges und verantwortungsloses Verhalten eine diplomatische Krise verursachen hättest können.

Folgendes am Rande noch bitte wenn du erlaubst, und sei geduldig mit mir:

Im Bericht schreibst du folgendes:
Zitat:
Ich frage noch, ob ich am Flughafen dann zwei Tage verbringen müsse, da meine geplante abreise erst einige Tage später wäre.


So muss ich mich fragen, Was denn jetzt, wann geht dein Flug, nach zwei Tagen oder in einige Tage?

Weier im Bericht:

Zitat:
Um 03:30 Uhr öffnet sich die Türe. Der Officer tritt in den Raum und winkt mich wieder zu sich. Das ist das Zeichen. Das Zeichen, dass in die Freiheit führt. Ich greife meinen Rucksack, wende mich an die Anderen: Salem aleikum. Take care. Wie aus einem Chor schallt es zurück.

Ich überschreite die Schwelle zwischen Gefangenschaft und Freiheit. Der Officer fordert mich auf, den Inhalt meiner Fototasche zu überprüfen. Alles vollständig. Mit einer Frau, die offensichtlich im weiblichen Abschiebeabteil saß, werden wir zum Gate bebracht.

Wir stehen in keiner Schlange und müssen warten. Unser Officer begleitet uns und lotst uns durch die Menschenmassen, bis wir an erster Stelle stehen


Weißt du, dass der Lufthansaflug schon um 3:40 Uhr geht. Wenn du also um 3:30 Uhr abgeholt warst und doch noch der erste am Bord warst, wie lange soll die Fertigung der anderen Passagiere gedauert, dass der Flug rechtzeitig abgeht?

Vielen Dank und mit besten Grüßen.
Nagi
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flori




Anmeldedatum: 04.06.2009
Beiträge: 1961
Wohnort: im schönen Schwabenland

BeitragVerfasst am: 29.04.2014, 16:53    Titel:

Der Bericht kursiert zwischenzeitlich in einigen anderen Ägypten-Foren und auch in FB - Danke Maherba für deine passenden und genau richtig getroffenen Worte. - Als Gast in einem Land wie ägypten das derzeit alles andere als 100% sicher ist und gewisse militärische Führungen die Oberhand haben, sollte man eine Herausforderung der besonderen Art wir eingänglich beschrieben, nicht anstreben.
Eine freie und ungehinderte Durchforstung "GANZ" Ägyptens ist im Moment einfach zu riskant, sogar provokativ mit der Einstellung "hoppla jetzt komm ich " - man ist Gast , Tourist und manchmal sogar bester Freund - aber man geht auch wieder als solcher nach bestimmter Zeit ( Aufenthaltsgenehmigung/Visa ) ,
alle Rechte und Freiheiten haben wir aber deshalb noch lange nicht. Ich weis nicht mit welcher wirklichen Einstellung und Absicht Alexander sich auf diese Reise begeben hat, aber für mich war es - lt seinem Bericht und meiner Meinung - etwas zu gewagt, aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden , etwas Respekt und Anerkennung der Landessitten wäre dennoch für jeden Tourist angebracht. - FLO
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