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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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Mit Erlaubnis der Verfasserin setzte ich Folgende Verhaltenstipps für Besuche in der Wüste und den Oasen hier ein:
Immer mehr Menschen entdecken die Schönheit der Wüste für sich. Damit diese Schönheit auch für nachfolgende Generationen erhalten bleibt, sollte man bei einer Wüstenreise ein paar einfache Regeln beachten:
Allgemein
Die Landschaften der Westlichen Wüste und ihrer Oasen stellen ein empfindliches Ökosystem dar. Genießen Sie Ihren Aufenthalt, aber versuchen Sie alles so zu hinterlassen, wie Sie es vorgefunden haben.
Vermeiden Sie deshalb auch das Sammeln von interessanten Steinen, Muscheln o.ä. Einige Gegenden in der Westlichen Wüste sind schon fast "leer gesammelt".
Oasenleben
Die Oasen der Westlichen Wüste waren jahrhundertelang sehr abgeschieden und sind erst seit wenigen Jahrzehnten für Touristen zugänglich. Bitte respektieren Sie die örtlichen Sitten und Gebräuche. Dazu gehört auch eine angemessene, nicht zu freizügige Kleidung. Sie sind willkommene Gäste und sollten sich auch wie Gäste verhalten.
Lagerplätze in der Wüste
Vermeiden Sie es, an Ihren Lagerplätzen etwas anderes als Fußspuren zu hinterlassen. Organische Lebensmittel kann man vergraben; alles andere sollte in Mülltüten gesammelt und in den Oasen entsorgt werden. Benutztes Toilettenpapier bitte an Ort und Stelle verbrennen oder in den mitgeführten Mülltüten entsorgen. Tragen Sie bitte gemeinsam mit Ihren Begleitern Sorge, dass kein Müll an den Lagerplätzen zurückbleibt. Kontrollieren Sie ggf. nach. Auch Kleinmüll, wie Zigarettenkippen, sollte wieder eingesammelt werden.
Artenvielfalt
Sammeln oder zerstören Sie keine Pflanzen. Bitte benutzen Sie keine Wüstenpflanzen für Ihr Lagerfeuer. Weisen Sie ggf. Ihren Guide oder Fahrer darauf hin, es nicht zu tun.
Bitte stören Sie nicht die wenigen Tiere der Westlichen Wüste. Nehmen Sie an keinen Jagdveranstaltungen teil.
Archäologie
Bitte sammeln Sie keine archäologischen Artefakte. Wenn Sie dies doch tun, zerstören Sie wichtige Informationen für nachkommende Archäologen. Jedes Stück, das Sie aufheben, um es anzuschauen oder zu fotografieren, sollte auch wieder an Ort und Stelle zurückgelegt werden. Am Besten ist es aber, es gar nicht erst aufzuheben. Bitte berühren Sie niemals Höhlenmalereien. Schon durch eine leichte Berührung könnten diese irreparabel zerstört werden. Bitte vermeiden Sie es auch, Ihre Namenssignatur an Steinen, Wänden oder Felsen zu hinterlassen.
Selbstfahrer
Bitte bleiben Sie, soweit möglich, auf existierenden Tracks. Mit Ihrem schweren Allradjeeps können Sie leicht und unbeabsichtigt die empfindliche Wüstenoberfläche, Pflanzen oder archäologischen Artefakte zerstören.
Bitte helfen Sie uns, die beeindruckenden Landschaften der Westlichen Wüste Ägyptens und ihrer Oasen auch für nachfolgende Generationen zu bewahren!
Vielen Dank.
Diese Aufstellung entstand in Anlehnung an die Empfehlungen "Respect the desert" des renommierten Heinrich-Barth-Institut der Universität Köln und wurde um eigene Erfahrungen ergänzt.
Im Original auch auf der Website: www.oasenreisen.de zu finden. _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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Aegypten Urlauber
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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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Verhaltenstipps Wüste und Oasen - von Mensch zu Mensch
Allgemeines
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, führten die Oasen der Westlichen Wüste Ägyptens jahrhundertelang ein relativ abgeschiedenes Dasein. Erst im 19. und 20. Jahrhundert verstärkten sich die Bindungen zum Niltal wieder und Tourismus gibt es in den Oasen erst seit den 1980er Jahren. Einige Oasen haben sich, bedingt durch die Abgeschiedenheit, ihre eigenen Traditionen und Lebensweise bewahrt. Ganz besonders gilt das für die Oase Siwa, in der die Oasenbewohner sogar noch ihre eigene Sprache, das Siwi, sprechen. Andere, wie z.b. Kharga, waren schon immer sehr von der Kultur des Niltals beeinflusst. Es gibt also sowohl zwischen den Oasen, als auch den Oasen und dem Rest des Landes und natürlich ganz besonders zum Ausland kulturelle Unterschiede. Gleiche Verhaltensweisen werden anders interpretiert. Damit daraus nicht zu viele Missverständnisse resultieren, versuchen wir hier einige Unterschiede zu erklären und Verhaltenstipps zu geben.
Strenger Moralkodex
In den Oasen, besonders in Bahariya und Siwa, gibt es relativ starre Verhaltensregeln, die zum Einen durch die Religion und zum Anderen durch die überlieferten Traditionen bedingt sind. So gibt es eine Trennung von den Männer- und Frauenbereichen. Die Männer nehmen am öffentlichen Leben teil; die Frauen bleiben eher im Verborgenen. Dies erkennt man schon am Straßenbild - Sie werden bei einem Besuch der Oasen schnell selbst sehen können, dass hauptsächlich Männer in den Straßen unterwegs sind. Wenn Frauen das Haus verlassen, dann überwiegend voll verschleiert. Manche Männer, v.a. diejenigen, die im Tourismus tätig sind, erscheinen Besuchern oft recht aufgeschlossen und westlich. Aber auch diese sind in den Oasen groß geworden und halten sich in den Oasen an die ortsüblichen Verhaltensregeln.
Beispiel: Es ist vollkommen normal, dass die Oasenmänner die Ehefrauen von Freunden nicht kennen bzw. niemals zu Gesicht bekommen.
Respekt durch Höflichkeit und angemessene Kleidung
Gastfreundschaft wird in allen Oasen der Westlichen Wüste gelebt. Sie sind überall willkommene Gäste. Darüber hinaus wird man Sie besonders respektieren, wenn Sie sich den Bewohnern gegenüber höflich verhalten. Ein einfaches "Schokran" (Danke) kann Ihnen die Tür zu den Herzen der Einheimischen öffnen. Wenn Sie etwas Arabisch sprechen, zeigt das den Ägyptern, dass Sie wirklich Interesse an ihrer Kultur haben.
Angepasste und nicht zu freizügige Kleidung ist in den Oasen angebracht. Niemand erwartet aber von Ihnen, dass Sie sich z.b. als Frau verschleiern. Allerdings sollten zumindest Ihr Dekoletee, Ihre Schultern, Oberarme und Beine bedeckt sein (mindestens sog. 7/8 Hosen).
Einladungen
Es kann vorkommen, dass Sie von den Oasenbewohnern zum Essen eingeladen werden. Dabei gilt: Einladungen sollten zunächst abgelehnt werden. Erst wenn die Einladung 2 oder 3 Mal wiederholt wurde, ist sie wirklich ernst gemeint. Bevor Sie das Gästezimmer betreten, ziehen Sie sich bitte die Schuhe aus. Beim Sitzen sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Beine nicht so übereinanderschlagen, dass Ihre Fußsohlen auf Jemanden zeigen. Das gilt als extrem unhöflich! Gegessen wird mit der rechten Hand; die linke gilt als unrein. Wenn Sie mit dem Essen fertig sind, stehen Sie vom Tisch auf. Anders als in Deutschland, gilt es nämlich als überaus unhöflich, nach dem Essen noch am Tisch sitzen zu bleiben und den anderen beim Essen zuzusehen! Als Mann dürfen Sie sich nicht frei im Haus Ihres Gastgebers bewegen. Sie bleiben im Gästezimmer und verlassen es nur, wenn Sie dazu aufgefordert werden oder z.b. auf die Toilette müssen (bitte fragen Sie nach bevor Sie das Zimmer verlassen).
Als Gast ist es angebracht bei Essenseinladungen ein Gastgeschenk mitzubringen. Natürlich ist es immer schön, wenn man den Gastgebern irgendeine nette Kleinigkeit aus seiner eigenen Heimat schenken kann.
Einladungen zum Tee kommen noch häufiger vor und können bedenkenlos angenommen werden. Einen Tee kann man überall trinken, auch in der Wüste oder den Gärten der Oasen.
Werden Ihnen in den Gärten oder auf der Straße von Oasenbewohnern z.b. Datteln oder Oliven angeboten, nehmen Sie diese dankend an. Auch wenn Sie nicht vorhaben, das Angebotene zu essen. Ablehnen wäre unhöflich.
Als Frau in den Oasen unterwegs
Viele Missverständnisse treten immer wieder zwischen reisenden Frauen und einheimischen Männern, z.b. den Fahrern und Tourguides, auf. Bitte beachten Sie folgende wichtigen Unterschiede:
Händeschütteln
Sollte zwischen einheimischen Mann und Touristin möglichst vermieden werden. Wenn Sie einem einheimischen Mann die Hand reichen, so mit möglichst wenig Handkontakt. Die gebotene Hand wird weder geschüttelt noch gedrückt sondern lediglich mit der Handfläche gestreift. Alles andere gilt als Anmache. Denjenigen Oasenbewohnern, die im Tourimus tätig sind, können Sie natürlich trotzdem die Hand geben. Aber auch hier gibt es Grenzen: eine Verabschiedung mit Küsschen rechts und links ist in keinem Fall angebracht.
Augenkontakt
Ist zwischen den Geschlechtern in den Oasen nicht üblich. Es gilt nicht nur als unhöflich, wenn eine Frau einem Mann direkt in die Augen schaut, sondern ebenfalls als Anmache.
Beide Unterschiede tragen dazu bei, dass das Vorurteil, dass die meisten einheimischen Männer von westlichen Frauen haben - nämlich, dass diese leicht zu haben sind - bestärkt wird.
Baden in den Brunnen
Selbstverständlich können Sie auch als Frau in den kalten und heißen Brunnen der Oasen baden. Bitte tragen Sie dabei aber mindestens einen Badeanzug; bestenfalls ziehen Sie noch ein T-Shirt darüber. Verzichten Sie am Besten auf den Sprung ins kühle Nass, wenn Einheimische bereits baden.
Einheimische Frauen gehen übrigens entweder nur im Dunkeln baden oder wenn weit und breit kein nicht-verwandter Mann zu sehen ist.
Alleinreisende Frauen
Für die Oasenbewohner ist es völlig unverständlich, dass Frauen überhaupt alleine reisen. Wo ist ihr Ehemann oder Beschützer? Die meisten Oasenmänner glauben zu wissen, dass es nur einen einzigen Grund für eine alleinreisende Frau in der Wüste geben kann... und dieser hat nichts mit der Wüste zu tun. Leider tragen einige Frauen mit ihrem Verhalten dazu bei, dass dieses Vorurteil wohl niemals aus der Welt zu schaffen ist. Selbst der anständigste Fahrer oder Guide kann von mehr als eindeutigen Avancen berichten.
Reisen Sie lieber in einer Gruppe, v.a. wenn Sie das erste Mal in Ägypten unterwegs sind. Stecken Sie sich, auch wenn Sie nicht verheiratet sind, einen Ring an den Finger. Damit beugen Sie den meisten Flirtversuchen einheimischer Männer vor. Treten Sie selbstsicher auf!
Weitere Hinweise
•Fotografieren Sie keine Frauen bzw. nur nach vorheriger Nachfrage.
•Als Mann sollten Sie keine einheimische Frau, die Sie nicht kennen, ansprechen. Das gilt natürlich nicht für Hotelpersonal.
•Ein Trinkgeld (Bakschisch) ist für viele kleinere und größere Dienstleistungen in Ägypten schon fast ein Muss. Bitte geben Sie aber kein Geld o.ä. ohne eine Leistung erhalten zu haben; insbesonders gilt das für Kinder, die Sie nach "mumkin pen" oder "mumkin feluz" fragen.
•Bei Streitfällen zwischen Einheimischen sollten Sie sich als Ausländer in jedem Fall heraushalten!
Mit den o.g. Hinweisen wollen wir Sie nicht von einer Reise in die Westliche Wüste abhalten und es ist auch nicht unser Anliegen Sie in irgendeiner Weise zu belehren. Allerdings möchten wir, dass Sie Ihre Reise in die Wüsten Ägyptens als Gast vollkommen genießen können und dass Sie verstehen, wie Ihre Gastgeber "ticken". Wenn Sie einigermaßen offen und aufmerksam durch die Westliche Wüste reisen, wird Ihre Reise für Sie und Ihre Gastgeber sicherlich zu einem wunderschönen Erlebnis.
Mit Erlaubnis eingesetzt - im Original auf der Webside: WahatReisen _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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Littleburni

Anmeldedatum: 25.10.2011 Beiträge: 1442 Wohnort: Bei Alfeld im Wald
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Frauenfeindlicher geht es ja kaum noch. Demnächst braucht man noch den Beschneidungsnachweis. Also das gefällt mir an Ägypten überhaupt nicht! Tradition hin oder her... _________________ Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind (Kurt Tucholsky) |
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flori
Anmeldedatum: 04.06.2009 Beiträge: 1961 Wohnort: im schönen Schwabenland
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ist aber so - ist ja auch ein muslimisches Land und hat nun mal andere Verhaltensregeln ( leider !!! ) - aber wem es nicht gefällt = es gibt genügend anderer Ländere auf der Welt, wo fast alles erlaubt ist - und wer äg. liebt und unbedingt hin will sollte es auch beachten - wir sind dort nur "Gast" - FLO _________________ privater Travel - Agent für antike Stätten in Ägypten |
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maherba

Anmeldedatum: 17.02.2007 Beiträge: 9063 Wohnort: mal hier - mal da
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| Littleburni hat Folgendes geschrieben: |
| Frauenfeindlicher geht es ja kaum noch. |
Wieso Frauenfeindlich?
Wenn mans ganz genau nimmt, gelten diese Regeln nicht nur für die Oasen.
In den Touristengebieten hat man sich inzwischen dem "Gast" angeglichen. _________________ Ganz liebe Grüße
und denkt dran: Wenn ihr auf Reisen geht um etwas anderes zu sehen - dann beklagt euch nicht - wenn alles anders ist! |
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Littleburni

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Wenn es darum geht, das Touristinnen sich an eine gewisse Kleiderordnung halten sollen, bin ich natürlich sofort einverstanden. Das sei dem Land und der Religion gerne geschuldet. Aber hier werden Ägyptische-Frauen und Mädchen unter dem Vorwand des Islam weggeschlossen, gedemütigt, geschlagen, beschnitten, verkuppelt, vergewaltigt und was weiß ich noch. Und wenn sie dann mal raus dürfen, dann aber voll verschleiert mit Begleitung, keinen ansehen und Klappe halten. Wer sich nicht daran hält ist Freiwild. Und das nicht nur auf dem Dorf oder in den Oasen. Klar, wenn es uns nicht passt, fahren wir eben in ein anderes Land. Mir doch egal, was denen da passiert. Aber ist das die richtige Einstellung? Also ich habe schon einen Ägypter in einen Blumenkübel geworfen, der einer jungen spanischen Touristin im Vorübergehen an die Brust gegrabscht hat. Da die meisten anwesenden einheimischen Passanten Beifall geklatscht haben, besteht bei mir noch Hoffnung, dass dies Einzelfälle sind und bleiben. Ich befürchte aber auch, dass u.a. die Frauen die großen Verlierer der Revolution sind... _________________ Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind (Kurt Tucholsky) |
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flori
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soweit ok , LB, aber wir können das nicht ändern, das müssen sie selbst tun, bzw irgendeine intenationale Organisation muss sich darum kümmern, auch dein Verhalten bei dem Grabscher finde ich sehr menschlich und lobenswert, denn nur so können wir wenigstens einen kleinen Teil zur humanitären Menschenachtung beitragen - und ja, die Revolution wird sehr vieles verändern, jedoch zu wessen possitivem und negativen, das mag wohl niemand vorauszusehen - Flo _________________ privater Travel - Agent für antike Stätten in Ägypten |
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